11.02.2011

Deutsche Kinderhilfe - Die unabhängige Lobby für unsere Kinder

von Attila

Die Deutsche Kinderhilfe wurde im Jahr 2000 als eingetragener Verein gegründet. Holger Klinz und Frank Hippen starteten das Projekt unter Einsatz erheblicher Mittel. Das ausgerufene Ziel war die Schaffung einer Non-Profit-Organisation, die sich vehement für das Wohl kranker und benachteiligter Kinder einsetzt. Dieses Leitbild begleitet die Arbeit der Deutschen Kinderhilfe seitdem ununterbrochen. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit der Deutschen Kinderhilfe auf die Unterstützung bereits bestehender Einrichtungen und Projekte. In dieser Zeit wurde die Deutsche Kinderhilfe nur in den Bereichen selbst aktiv, wo sonst keine Hilfe zu erwarten war. Dieses Leitprinzip beachtet die Deutsche Kinderhilfe auch heute noch bei allen Projekten und Aufgaben. Die gesparten Verwaltungskosten kommen deshalb auch dort an, wo sie wirklich gebraucht werden. Heute ist die Deutsche Kinderhilfe ständig auf der Suche nach Sponsoren, um große Projekte zu unterstützen und versucht darüber hinaus das Engagement kleiner Vereine und Organisationen bundesweit bekannt zu machen. Die konkrete Vergabe von Mitteln wird vom Sachverständigenrat und dem Vorstand gemeinsam geregelt. Auf diesem Wege versucht die Deutsche Kinderhilfe zu gewährleisten, dass nur therapeutisch sinnvolle Projekte realisiert werden. Die Deutsche Kinderhilfe war zu keinem Zeitpunkt in ihrer Geschichte von öffentlichen Mitteln abhängig. Stattdessen setzt sie seit Jahren auf das Engagement Ihrer Mitbürger, welches sich als immens herausgestellt hat. Sämtliche Spenden kommen ohne Umwege denen zu Gute die sie auch wirklich benötigen - Kranken und benachteiligten Kindern. Wenn es Lücken im Gesundheitswesen gibt, die das Wohl von Kindern gefährden, führt die Deutsche Kinderhilfe auch eigene Hilfsprojekte durch.

Deutsche Kinderhilfe - Auch in Europa vertreten

Bei aller Wichtigkeit der einzelnen Projekte liegt der Arbeitsschwerpunkt der Deutschen Kinderhilfe heute auf der bundesweiten Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Die Schaffung einer kinderfreundlichen Gesellschaft ist demnach nur durch einen Menatlitätswandel zu erreichen, den die gesamte Bevölkerung mitträgt. Das Abwerten von Kindern zu "das Wohnen störenden Lärmverursachern" muss ein Ende nehmen. Missbrauch von Kindern muss endlich mit Verbrechen wie Raub oder Drogenhandel gleichgestellt und nicht weiter kleingeredet werden. Weiterhin müssen die Strafen für das Herunterladen und die Verbreitung von "kinderpornografischem" Material drastisch erhöht werden. 2 bis 3 Jahre Gefängnis haben ihre abschreckende Wirkung schon längst eingebüßt. Um die Interessen bedürftiger Kinder in Deutschland effektiv zu vertreten, ist die Deutsche Kinderhilfe auch auf europäischer Ebene aktiv. Politische Lobbyarbeit für Kinder findet man in Brüssel und Strassburg nur vereinzelt. Jedoch vertritt die Deutsche Kinderhilfe den Standpunkt, dass die Verbreitung von Kinderpornographie ein europäisches Problem darstellt und daher auch in ganz Europa bekämpft werden muss. Die Gesetzgebung der EU zum "Schutz vor den schädlichen Folgen des Rauchens" ist bereits vorbildlich und die Deutsche Kinderhilfe arbeitet kontinuierlich darauf hin, diesen Standart auch in anderen Bereichen zu erreichen. Um dies auch weiter tun zu können, wurde im Jahr 2009 eine Zweigstelle in Brüssel eröffnet. Es lässt sich nämlich nur etwas erreichen, wenn der Druck aus der Bevölkerung auf die Regierenden konstant hoch gehalten wird. Die Deutsche Kinderhilfe versucht deshalb breite Bevölkerungsschichten zu mobilisieren und möglichst viele Förderer von Ihrer Grundidee zu überzeugen. Auf Hilfe aus der Politik zählt die Deutsche Kinderhilfe mittlerweile nicht mehr. Diese sagt Ihre Unterstützung nur dort zu, wo es viele Wählerstimmen zu holen gibt. Vergleicht man die 16 Millionen ADAC Mitglieder mit den 100.000 Mitgliedern aller Kinderhilfsorganisationen, stellt man fest, dass es noch ein langer Weg ist.

Weitere Unternehmen: Immovation AG

Schlagworte
Kind, Kinderhilfe, Holger Klinz, Deutschland, Strassburg, Brüssel, Europa,

Kommentare

10:45 Uhr 18.3.2011

Maximilian

Hut ab vor eurer Seite. Wie immer sehr informative Beiträge. Will unbedingt mehr davon!

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